Als deutsche Erstausgabe:

das Rote Tagebuch von Che als Faksimile

Am 3. November 1966 kommt Che in Bolivien an. Vier Tage später ist er schon im bolivianischen Urwald und

beginnt mit diesem Büchlein. Eine tiefe Selbstreflexion, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht war. Ein Mo-

nolog mit der Traurigkeit eines Abschieds, sachlich und nüchtern, aber zwischen den Zeilen lässt sich diese Ein-

samkeit spüren.

Nur elf Monate später, am 8. Oktober 1967 wird dieser mutige, verzweifelte Guerrillero festgenommen und

einen Tag später, mit 39 Jahren feige und kaltblütig ermordet.

erscheint zum 45. Todestag von Che am 09.10.2012


Dieses erste Tagebuch wurde bei der Festnahme von Che am

08. Oktober 1967 in seiner Tasche gefunden. Es beinhaltet

seine intimsten Gedanken, Reflexionen und Kommentare

über seinen Kampf in Bolivien und über die in seinemzweiten

Tagebuch aufgeführten Ereignisse und Thesen. Es war ein

Arbeitsinstrument zur analyse der Lage, spartanisch und mit

feinem Humor geschrieben.

Zugleich war es streng geheim.

Die Aufzeichnungen umfassen den Zeitraum vom 07. November

bis zum 31. Dezember 1966.

Alle mit rotem Bleistift vorgenommenen Eintragungen

stammen von der CIA.

Ariel und Ramon sind in dem Tagebuch die Decknamen von

Che Guevara.

erscheint nur im Gesamtpaket in der Tasche von Che als originalgetreues Duplikat


Gesamtpaket:

1. Rotes Tagebuch von Che als Faksimile

2. deutsche Übersetzung, Rotes Tagebuch

3. Eduardo Machicado Saravia

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche!

Che und die Folgen

4. Foto von Che und Loyola Guzmán, von ihr signiert

in der Originaltasche von Che.

ISBN 978-3-941021-23-5

€ [D] 169,00 / sFr 203,00

Loyola Guzmán mit Che in Bolivien am 27.01.1967

letzte Eintragung:

„Die Gruppe der Kubaner ist vollständig: die Moral der Leute ist gut und es gibt nur kleine Problemchen.

Die Bolivianer sind gut, selbst wenn sie wenige sind. Das Verhalten von Monje  [Parteivorsitzender der

Kommunistischen Partei Boliviens] kann die Entwicklung einerseits verzögern, aber andererseits  fördernd

sein, in dem ich von politischen Zugeständnissen befreit werde. Die nächsten Schritten, außer auf noch

mehrBolivianer zu warten, sind, mit Guevara (bolivianischer Mienenarbeiter und Mitkämpfer) und den  Ar-

gentinier Mauricio [Ciro Bustos, Fotograph] und Jozami [Eduardo Jozami, ehemaliges Mitglied der Kommu-

nistischen Partei Argentiniens, Journalist und Rechtsanwalt] (Massetti [Jorge Ricardo Massetti, erster

Journalist der Fidel Castro in der Sierra Maestra interviewte] und der Disidentenpartei) zu sprechen.“

Die mit [ ] versehenen Stellen sind Anmerkungen des Verlages.